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Plan der A 21

A 21: Es gibt eine Alternative

Das Land plant eine Fortführung der Autobahn A 21 von Kiel bis zur Autobahn A 250. Als Trasse ist die B404 durch den Sachsenwald über den Radekamp und weiter zwischen Schwarzenbek und Golfplatz Brunstorf in Richtung Geesthachter Elbbrücke vorgesehen. Diese stadtnahe Autobahn-Trasse betrifft nicht nur die westlichen Stadtteile »Forsthof«, »Krögers Kamp« und »Blinde Koppel«, sondern das gesamte Stadtgebiet von Schwarzenbek. Eine, von uns weiter westlich vorgeschlagene Alternativ-Trasse findet keine Zustimmung, da man sich beim Land eine weitere Zerschneidung des Sachsenwaldes nicht vorstellen kann.

Aktuell wird für die Planung der Ortsumgehung Geesthacht eine Umweltverträglichkeitsstudie erstellt. Diese Umweltverträglichkeitsstudie wird »aus Zweckmäßigkeit« bis zum Radekamp ausgeweitet. Damit wird ein weiteres Mosaiksteinchen gelegt, das auch von den betroffenen Kommunen (Stadt Schwarzenbek und umliegende Gemeinden) mitgetragen wird.

In letzter Zeit machen sich die IHK und Wirtschaftsverbände dafür stark, die A 21 zügig auszubauen, um eine östliche Umgehung für Hamburg zu verwirklichen. Damit zeichnet sich ab, dass eine Autobahn nicht dazu beiträgt, Verkehrsprobleme in Schwarzenbek zu lösen, sondern wesentlich stärkeren Verkehr mit entsprechender Umweltbelastung auf Schwarzenbek und seine Umgebung zu ziehen.

Die Arbeitsgruppe wird die weitere Entwicklung beobachten und sich zu gegebener Zeit zu Wort melden. Wer in dieser Arbeitsgruppe mitmachen möchte, ist herzlich willkommen. Schreiben Sie uns.