Aufgrund der geplanten Stadtentwicklung auf 18.000 Einwohner bis zum Jahr 2015 ist von der Projektgruppe "Bildung und Region", Bonn, im Januar 2004 für die Schülerzahlen eine Entwicklung aufgezeigt worden, welche einen zusätzlichen Bedarf von 12 Klassenräumen für das Gymnasium und 3 für die Realschule in Schwarzenbek benötigt.
Da seitens der Stadtverwaltung bezweifelt wurde, den Platz dafür auf dem jetzigen, vorhandenen Schulgelände an der Berliner Straße zu finden, ist die AG Gymnasium im März 2004 vom Vorstand des Bürgervereins mit dem Auftrag ins Leben gerufen worden, nach Möglichkeiten für den Bau von diesen 15 zusätzlichen Klassenräumen für das Gymnasium und die Realschule zu suchen.
Die AG Gymnasium ist zu einem positiven Machbarkeitsergebnis mit maximal 22 Klassenräumen gekommen, wovon die Flächen von bis zu 7 Räume für eine Ganztagbetreuung mit Mensa genutzt werden können.
Dies ist im März 2004 und April 2005 dem Bürgermeister und den Stadtverordneten schriftlich zur Kenntnis gebracht worden (s. Skizzen).
Dieser Empfehlung des Bürgervereins wurde nicht gefolgt. Stattdessen wurde seitens der Stadtverordneten beschlossen, ein neues Gymnasium mit 48 Klassenräumen zu bauen.
Auf die, - je nach Grad der Modernisierung -, um 6.000.000 bis 11.000.000 EUR kostengünstigere Erweiterung des bestehenden Gymnasiums um 12 Räume (inklusive der Realschule um 3 Räume) ist verzichtet worden, was von vielen Bürgern nicht verstanden wird.
Als Standort für das neue Gymnasium wurde zunächst der Lupus-Gewerbepark und anschließend - nach starken Protesten von verschiedenen Seiten - die Buschkoppel gewählt.
Außerdem wurde von der Stadt Schwarzenbek das Public-Private-Partnership (PPP) Modell für die Finanzierung des Schulbaus gewählt, um die Verschuldung der Stadt durch diesen Neubau nicht auf rund das Doppelte von heute zu bringen.
Da zur Zeit noch keine Angebote bekannt sind, können die Kosten für PPP denen, die bei Eigenregie durch die Stadt entstehen würden, noch nicht gegenübergestellt werden. Dies wird erfolgen, sobald die entsprechenden Daten vorliegen.
